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MAHNMAL – ODER SAG MIR WO DIE BLUMEN SIND

Mahnmal – oder Sag mir wo die Blumen sind

Bamberg ist zu Recht etwas stolz auf seinen grünen Markt, wo man an den bunten Ständen an der frischen Luft und unter freiem  Himmel so allerhand Köstliches und auch Schönes kaufen kann –            frisches Obst und Gemüse, knuspriges Bauernbrot, leckeren Käse, feinen Honig, einige Spezialitäten aus anderen Ländern, und Blumen, wunderschöne Schnittblumen, Topfblumen und auch manche Stauden. Normalerweise.

Denn seit einigen Tagen sind die Blumenstände verschwunden. Weg. Abgebaut. Einer der Blumenhändler hat an der Stelle, an der normalerweise sein Blumenstand zu finden ist, einen Gehwegaufsteller platziert, mit folgendem Text: „Auf Grund aktueller Lage mußten wir unseren Blumenstand abräumen.“

Sieht so Pandemiebekämpfung aus? Muß ich das verstehen? Ich würde es gerne verstehen… Kann mir einer der Verantwortlichen dies bitte erklären? Warum dürfen die Blumenhändler ihre Blumen nicht verkaufen? An der frischen Luft und unter freiem Himmel?!? Mir kommt dieser Gehwegaufsteller vor wie ein Mahnmal – stellvertretend für alle gefährdeten kleinen Existenzen,  denen die Möglichkeit genommen wird, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, während man in großen Supermärkten, wo man sich zusammen mit vielen anderen Menschen in einem geschlossenen Raum aufhält, nahezu alles kaufen kann.

Bamberg, Grüner Markt, Autor: Charlotte Moser

Bamberg, Grüner Markt, Autor: Charlotte Moser

Bamberg, Grüner Markt, Autor: Charlotte Moser

Bamberg, Grüner Markt, Autor: Charlotte Moser

Fotos: Charlotte Moser

LOCKDOWN NO2

Lockdown No2

Seit dem 2. November gilt in Deutschland der zweite Lockdown.

Das bedeutet für alle Restaurants, Kneipen, Kinos, Museen, Konzertsäle, Schwimmbäder, Zoos und viele andere Freizeiteinrichtungen die erneute Schließung. Auch die meisten Hotels sind nicht mehr geöffnet, da es ein Beherbergungsverbot für Touristen gibt.

Dabei hatten sie alle vor einiger Zeit gerade erst wieder vorsichtig mit ihrer Arbeit begonnen, unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Hygieneauflagen, und viele hatten Geld u.a. in neue Lüftungssysteme investiert.

Sämtliche Märkte, Messen, Weihnachtsmärkte, wurden abgesagt.

„Lockdown light“ wird diese Massnahme gerne genannt – doch für die Angehörigen der Berufsgruppen aus den angeführten Branchen ist dies keinesfalls ein „Lockdown light“. Im Gegenteil – ganz viele befinden sich bereits seit März in einem Lockdown. Für sie entspricht dies einem Berufsverbot.

Ich möchte hier nicht über den Sinn oder Unsinn der beschlossenen Massnahmen diskutieren – ich wünsche mir jedoch von den Politikern etwas mehr Umsicht bei der Wahl ihrer Rhetorik. Ein Lockdown ist ein Lockdown. Die Zugabe „light“ halte ich für unangebracht.

Und wie sieht´s in Bamberg aus?

Nun, meine schöne Stadt ist wieder touristenfrei – dafür haben wir jetzt eine Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt. Z.B. in der Sandstrasse, DIE Kneipenmeile der Stadt. Nur, daß da jetzt kein Mensch ist, weil ja eh alles zu ist. Wenigstens gibts nun ein paar schöne neue Schilder mehr…

 

 

 

MASKENPFLICHT

Maskenpflicht

Ein Vermummungsverbot kenne ich wohl – daß es jedoch einmal zu einer „Vermummungspflicht“ kommen sollte, damit habe ich nicht gerechnet.

Nachdem die letzten Wochen alle brav zuhause geblieben sind

Staying at home, Autor: Charlotte Moser gilt seit Anfang Mai Maskenpflicht im Land – in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten, Läden, Arztpraxen, Apotheken und Behörden (sofern geöffnet).

Damit einher gehen auch neue Botschaften, Verhaltensregeln, die es zu beachten gilt.

Doch mittlerweile trägt selbst Papa Heuss brav sei „Maultäschle“:

Maskenpflicht, Autor: Charlotte Moser

Maskenpflicht, Autor: Charlotte MoserFotos: Charlotte Moser

BOTSCHAFTEN

Botschaften

in Zeiten von Corona.

Die Auflagen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beinhaltet die Schließung sämtlicher Läden und Einrichtungen, die zur Lebenserhaltung nicht „systemrelevant“ sind. Es herrscht eine Kontaktsperre zwischen Menschen die nicht im selben Haushalt leben.

Somit finden sich allerlei Botschaften. Um mit den Kunden in Kontakt zu bleiben, Pakete zugestellt zu bekommen; oder auch um den zahlreichen Helfern in dieser Krise, Pflegekräften, Ärzten und medizinischen Angestellten, Beschäftigten in den Supermärkten, Postzustellern, Angehörigen der Stadtreinigung, zu danken!

An den Supermärkten und Banken hängen Zettel und Plakate mit Verhaltensregeln.