LOCKDOWN NO2

Lockdown No2

Seit dem 2. November gilt in Deutschland der zweite Lockdown.

Das bedeutet für alle Restaurants, Kneipen, Kinos, Museen, Konzertsäle, Schwimmbäder, Zoos und viele andere Freizeiteinrichtungen die erneute Schließung. Auch die meisten Hotels sind nicht mehr geöffnet, da es ein Beherbergungsverbot für Touristen gibt.

Dabei hatten sie alle vor einiger Zeit gerade erst wieder vorsichtig mit ihrer Arbeit begonnen, unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Hygieneauflagen, und viele hatten Geld u.a. in neue Lüftungssysteme investiert.

Sämtliche Märkte, Messen, Weihnachtsmärkte, wurden abgesagt.

„Lockdown light“ wird diese Massnahme gerne genannt – doch für die Angehörigen der Berufsgruppen aus den angeführten Branchen ist dies keinesfalls ein „Lockdown light“. Im Gegenteil – ganz viele befinden sich bereits seit März in einem Lockdown. Für sie entspricht dies einem Berufsverbot.

Ich möchte hier nicht über den Sinn oder Unsinn der beschlossenen Massnahmen diskutieren – ich wünsche mir jedoch von den Politikern etwas mehr Umsicht bei der Wahl ihrer Rhetorik. Ein Lockdown ist ein Lockdown. Die Zugabe „light“ halte ich für unangebracht.

Und wie sieht´s in Bamberg aus?

Nun, meine schöne Stadt ist wieder touristenfrei – dafür haben wir jetzt eine Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt. Z.B. in der Sandstrasse, DIE Kneipenmeile der Stadt. Nur, daß da jetzt kein Mensch ist, weil ja eh alles zu ist. Wenigstens gibts nun ein paar schöne neue Schilder mehr…