Archiv der Kategorie: Frankreich

PYRENÄEN TEIL 7

Pyrenäen Teil 7 – Ausklang in Marseille

Mit den Rädern unterwegs in den Pyrenäen.

Unsere lange Rückreise von den Pyrenäen unterbrachen wir in Marseille, um dort noch ein paar Tage zu verbringen. Außerdem mußten wir ja noch unsere Radtaschen wieder besorgen, die während unserer Abwesenheit netterweise eine Freundin in Marseille für uns aufbewahrt hat. Danke nochmals an Maggi!

Marseille ist immer wieder toll! Eine sehr schöne Stadt, ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen, die die Stadt bunt, lebhaft und abwechslungsreich machen. Und dennoch spürt man eine mediterrane Gelassenheit, die gerade uns Mitteleuropäern nur zu gut tut.

Es lohnt sich, in Marseille mehrere Tage zu verbringen und die Stadt mit all seinen schönen Ecken zu erkunden. Nur noch eine Information: in Marseille gibt es keinen Campingplatz mehr! Doch man findet rund um den Bahnhof Saint-Charles genügend günstige Hotels. Hotels in Bahnhofsnähe sind schon allein deshalb von Vorteil, weil der TGV nach Frankfurt sehr früh morgens fährt – so hat man es nicht so weit zum Bahnhof. Zudem befindet sich der Bahnhof mitten in der Stadt, zu Fuß sind es z.Bsp. nur ein paar Minuten zum alten Hafen.

Weitere Beiträge zu Marseille:

BODENSEE – CAMARGUE – WESTALPEN TEIL 7

LE MUCEM

PYRENÄEN TEIL 6

Pyrenäen Teil 6 – Abschied von den Pyrenäen

Mit den Rädern unterwegs in den Pyrenäen.

Da wir uns so ganz allmählich wieder auf die Heimreise machen mußten (bis Bamberg wars ja noch ein weiter Weg) fuhren wir mit dem Zug über Toulouse nach Perpignan. In Perpignan gings endlich wieder auf die Räder. Nach einer Übernachtung in Gruissan auf einem sehr netten kleinen Campingplatz führte uns unsere Route über das hübsche Massif de la Clape ans Meer und über den langgezogenen Marseillan Plage bis nach Frontignan.

PYRENÄEN TEIL 5

Pyrenäen Teil 5 – Bagnères-de-Bigorre und Tourmalet

Mit den Rädern unterwegs in den Pyrenäen.

In Bagnères-de-Bigorre blieben wir 3 Nächte. Es gibt mehrere Campingplätze – wir haben uns für einen ruhigeren, günstigen entschieden, ohne Hype und Schnickschnack. Er lag direkt vor den Toren der Stadt und war vollkommen in Ordnung.

Wir genossen es, den Col du Tourmalet, einen der legendären Pässe der Tour de France, ohne Gepäck fahren zu können. Anspruchsvoll allerdings ist er auch ohne Gepäck. Auf der D935 fährt man Richtung Süden, um später auf die D918 zu kommen, die einen direkt zum Col führt. Im Örtchen Campan sieht man überall lebensgroße Puppen, die sogenannten Mounaques.

Ein paar Hundert Höhemeter unterhalb des Tourmalet durchquert man La Mongie, einen Wintersportort, wie man ihn in den französischen Bergen des öfteren sieht. Die Franzosen verstehen es ganz vorzüglich, die häßlichsten Retortenstädte mitten in ihre wunderschönen Berge zu setzen.  

Hat man dann schließlich die Passhöhe erreicht fühlt man sich jedoch durchaus ein bischen wie ein Tour de France Fahrer und Pastis und Bier am Abend schmecken gleich nochmal so gut…

Fotos: Charlotte Moser und Wolfgang Randelzhofer

Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln wie der Tourmalet früher, ohne Gangschaltung, bezwungen wurde, gibts hier noch ein  Video:

PYRENÄEN TEIL 4

Pyrenäen Teil 4 – über den Col du Portillon nach                        Bagnères-de-Luchon

Mit den Rädern unterwegs in den Pyrenäen.

Von Vielha aus machten wir uns auf der N230 auf Richtung Bosost, um kurz vor der Ortschaft auf die N141 abzubiegen, die zum Col du Portillon führt. Der Portillon bildet die Grenze zu Frankreich. Auf der Passhöhe änderte sich die Luft schlagartig. War es auf der spanischen Seite heiß und sehr trocken, so schlug uns auf der Höhe des Portillon plötzlich sehr feuchte Luft entgegen.

In Bagnères-de-Luchon blieben wir 2 Nächte, um ohne Gepäck den wunderschönen Col de Peyresourde fahren zu können.

Ein schönes Videos zum Col de Peyresourde habe ich auch noch gefunden:

PYRENÄEN TEIL 2

Pyrenäen Teil 2 – auf nach Andorra!

Mit den Rädern unterwegs in den Pyrenäen.

Nach einer etwas kühlen Nacht in dem kleinen Bergdorf Fontpédrouse machten wir uns auf den Weg nach Andorra. Die N116 führte uns über den Col de la Perche bis nach Bourg Madame, wo wie auf einem sehr netten Campingplatz unser kleines Zelt aufschlagen durften. Bourg Madame liegt direkt an der Grenze zu Spanien, und so muß man nur über die Brücke gehen um eine köstliche Cerveza trinken zu können, die in Spanien ja bekanntlich viel günstiger ist als en France.

Am nächsten Tag begaben wir uns dann endgültig nach Andorra. Die Strasse führte uns zuerst über den Col de Puymorens nach Pas de la Casa. Dort machten wir eine kurze Kaffeepause und staunten nicht schlecht über den Hype,  der in dem kleinen Grenzort zu Andorra herrscht. Unzählige Franzosen nutzen Andorras Zollfreiheit, um sich mit allerlei Dingen einzudecken oder billig zu tanken. Ich habe noch nie so viele Tankstellen auf so kleinem Raum gesehen wie in Andorra.

Doch der Tag war noch nicht zu Ende. Wir mußten noch über den Port d´Envalira, bevor wir eine herrliche Abfahrt nach Encamp geniessen konnten. Wir zogen es vor, die Nacht in Encamp zu verbringen und am nächsten Tag  Andorra la Vella nur zu durchqueren.

Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Wolfgang Randelzhofer Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser

Hier feierte Jan Ullrich bei der Tour de France 1997 seinen historischen Sieg über alle seine Konkurrenten:

Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte Moser Pyrenäen, Autor: Charlotte MoserFotos: Charlotte Moser und Wolfgang Randelzhofer

 

PYRENÄEN TEIL 1

Pyrenäen Teil 1

Mit den Rädern in die Pyrenäen.

Nachdem wir in den letzten Jahren schon xmal die Alpen durch- und überquert hatten waren dieses Jahr also endlich die Pyrenäen unser Ziel. 

Doch erstmal muß man da hinkommen. Es gibt eine tägliche Direktverbindung Frankfurt-Marseille mit dem TGV, und wenn man rechtzeitig bucht sind die Tickets ausgesprochen günstig! Die deutsche Seite der sncf ist da sehr hilfreich.  Da der TGV aber nur über sehr wenige Fahrradplätze verfügt (die viele Monate im voraus bereits vergeben sind) ist es ratsam, die Räder als normales Gepäck mitzunehmen. Dazu muß man sie allerdings verpacken. Im Handel gibt es ein großes Angebot an entsprechenden Fahrradtaschen.  Da wir immer vollkommen ohne Auto unterwegs sind entschieden wir uns für Taschen, die man zusammenrollen kann. Wir haben das Glück, in Marseille gute Freunde zu haben, bei denen wir die Taschen während unserer Pyrenäenreise lassen konnten und auf dem Rückweg dort wieder abholten. An dieser Stelle ein großer Dank an Maggi, die sich unserer Fahrradtaschen annahm!

Von Marseille aus kann man ganz einfach einen normalen TER (der entspricht in etwa unserem Regionalexpress) nehmen, die allermeisten TERs transportieren Fahrräder, und dies in Frankreich auch noch kostenlos.

Wir fuhren also erstmal bis Sète und stiegen dort auf die Räder.  „Ein bischen gemütlich am Meer entlangrollen“ – so hatten wir uns das gedacht – eine leichte Einfahretappe eben. Doch es herrschte ein außergewöhnlich starker Wind, der das Fahren immens anstrengend und nahezu unmöglich machte. Wir kamen also am ersten Tag nicht sehr weit. Am zweiten übrigens auch nicht 🙂 Der Wind legte nochmals einen Zahn zu sodaß wir in Thuir, unweit von Perpignan, strandeten. Es war schon spät und so übernachteten wir in einem wirklich netten Motel (das wollte ich ja schon immer mal machen!).

Am nächsten Tag ging´s dann endlich los, in die Berge… Bei Ille-sur-Thet auf die N116 Richtung Andorra.

Dieser Teil 1 endet in Fontpédrouse, einem kleinem Dorf am Anstieg zum Col de la Perche.

Frankfurt Hbf, autor: charlotte moser Frankfurt Hbf, autor: charlotte moser Marseille Saint-Charles, autor: charlotte moser Marseille Saint-Charles, autor: charlotte moser Sète, autor: charlotte moser Grau d´Agde, autor: charlotte moser Grau d´Agde, autor: charlotte moser Grau d´Agde, autor: charlotte moser Agde, autor: charlotte moser Le sncf, autor: charlotte moser Thuir, autor: charlotte moser Thuir, autor: charlotte moser Fontpédrouse, autor: charlotte moser Fontpédrouse, autor: charlotte moser

Fotos: Charlotte Moser

 

BODENSEE – CAMARGUE – WESTALPEN Teil 10

Bodensee – Camargue – Westalpen Teil 10
Col du Télégraphe – St.Jean-de-Maurienne

Unsere diesjährige Radreise 2016 führte uns von Lindau durch Liechtenstein und die Schweiz bis in die Camargue. Zurück gings dann durch die Provence und über die Westalpen wieder Richtung Heimat.

Im 10. und letzten Teil der Reisebeschreibung führt uns unsere Route von Valloire über den Col du Télégraphe bis nach St.Jean-de-Maurienne, der selbsternannten „Capitale mondiale des cyclogrimpeurs“, also der „Welthauptstadt der Radkletterer“. Das ist keinesfalls übertrieben, ist St.Jean-de-Maurienne doch sehr oft Teil der Tour de France, da hier sehr viele der „grands cols“ zu finden sind. Für uns ist es diesesmal zugegebenermaßen nur eine ganz kurze Etappe, doch wir finden daß wir und unsere treuen Räder nun genügend Berge und Pässe erklommen haben, so daß unsere Reise in St.Jean-de-Maurienne endet. Von hier aus traten wir mit dem Zug (besser gesagt mit 12 Zügen) unsere Heimreise an.

Valloire, Autor: Charlotte Moser Valloire, Autor: Charlotte Moser Col du Télégraphe, Autor: Charlotte Moser Col du Télégraphe, Autor: Charlotte Moser Col du Télégraphe, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser St. Jean-de-Maurienne, Autor: Charlotte Moser Unterwegs in den Alpen, Autor: Charlotte Moser

Fotos: Charlotte Moser

Bis zur nächsten Tour also, wenn es wieder allmorgendlich im Zelt heißt: „Schatz, wo haben wir denn…….?“  

BODENSEE – CAMARGUE – WESTALPEN TEIL 9

Bodensee – Camargue – Westalpen Teil 9
Col du Lautaret – Col du Galibier

Unsere diesjährige Radreise 2016 führte uns von Lindau durch Liechtenstein und die Schweiz bis in die Camargue. Zurück gings dann durch die Provence und über die Westalpen wieder Richtung Heimat.

In diesem Teil 9 unserer Radreise fahren wir von Briancon aus über den Col du Lautaret und den Col du Galibier nach Valloire.

Am Lautaret erwischte uns gräusliches Wetter, der Blick hinauf zum Galibier ließ auch nichts Gutes vermuten. Etliche Radfahrer schienen gestrandet im Restaurant am Lautaret. Auch wir überlegten ob wir es wagen sollten, an jenem Nachmittag noch über den Galibier zu fahren. Wir hatten vor Jahren bereits unsere Erfahrungen gemacht, den Galibier bei 3 Grad (!) und starkem Regen zu überqueren.  Das war sauanstrengend damals, aber wir hatten es geschafft! Und so brachen wir auch diesesmal schließlich doch noch auf. Und es hatte sich gelohnt! Der Himmel sah zwar immernoch ungemütlich aus, doch das Wetter besserte sich zusehends, so daß wir recht bald unsere Regenjacken ausziehen konnten.  In Valloire angekommen nahmen wir uns ausnahmsweise ein Zimmer und dann gabs erst einmal ein Gali-Bier!

Col du Lautaret, Autor: Charlotte Moser Col du Lautaret, Autor: Charlotte Moser Col du Lautaret, Autor: Charlotte Moser Col du Lautaret, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Wolfgang Randelzhofer Col du Galibier, Autor: Charlotte Moser Col du Galibier, Autor: Charlotte MoserValloire, Autor: Charlotte Moser Galibier, Autor: Charlotte Moser

Fotos: Charlotte Moser und Wolfgang Randelzhofer

BODENSEE – CAMARGUE – WESTALPEN TEIL 8

Bodensee – Camargue – Westalpen Teil 8
Col d´Izoard

Unsere diesjährige Radreise 2016 führte uns von Lindau durch Liechtenstein und die Schweiz bis in die Camargue. Zurück gings dann durch die Provence und über die Westalpen wieder Richtung Heimat.

Guillestre ist ein guter Ausgangsort, um über den Col d´Izoard nach Briancon zu fahren.

Der Col d´Izoard mit seiner Casse Déserte ist Teil der berühmten Route des Grandes Alpes, die zu fahren auch ein echtes Erlebnis ist, doch das ist eine andere Geschichte…

Fahrt zum Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser Guillestre, Autor: Charlotte Moser Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser Col d´Izoard, Autor: Wolfgang Randelzhofer Col d´Izoard, Autor: Charlotte Moser

Fotos: Charlotte Moser und Wolfgang Randelzhofer

(Bilder zur Route des Grandes Alpes findet Ihr auch auf meiner website (Fotos Nr.70-86) )

 

 

BODENSEE – CAMARGUE – WESTALPEN TEIL 7

Bodensee – Camargue – Westalpen Teil 7
Zwischenstop in Marseille

Unsere diesjährige Radreise 2016 führte uns von Lindau durch Liechtenstein und die Schweiz bis in die Camargue. Zurück gings dann durch die Provence und über die Westalpen wieder Richtung Heimat.

Die Zugüberführungsetappe von Arles nach Guillestre verschaffte uns einen Zwischenstop in Marseille, der schönen Stadt am Mittelmeer, die auch als die älteste Stadt Frankreichs gerühmt wird.

Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte Moser Marseille, Autor: Charlotte MoserFotos: Charlotte Moser

Siehe auch den Beitrag Le Mucem.